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Einige Informationen zur Idee der Bürgerbusse

Die Idee des Bürgerbusses ist keine neue Erfindung – im Gegenteil. Sie ist wahrscheinlich in England entstanden und über die Niederlande, wo es bereits ein dichtes Netz von über 1000 „Buurtbussen“ gibt, nach Deutschland gekommen. Hier wurde die Idee erstmals 1986 aufgegriffen und hat inzwischen zu mehr als 50 Bürgerbuslinien geführt.

Auch dort werden die Bürgerbusse von Vereinen ins Leben gerufen, die auf ehrenamtlicher Basis u.a. das Streckennetz entwickeln, den Betrieb der Busse organisieren, den Dienstplan aufstellen, Fahrer und Fahrerinnen anwerben und vieles mehr.

Die Bürgerbusprojekte dienen gleichermaßen den Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen und den öffentlichen Nahverkehrsunternehmen. Sie binden kleinere Siedlungen und Ortsteile an den normalen Linienverkehr an, fahren zentrale Umsteigepunkte an zur „Verlängerung“ des vorhandenen öffentlichen Nahverkehrs und ergänzen bzw. verdichten die Taktzeiten. Insofern stellen sie keine Konkurrenz zu den vorhandenen Verkehrsunternehmen dar sondern verbessern in Zusammenarbeit mit ihnen die Mobilität jedes einzelnen.

Langsam nimmt die Idee dieser „Nachbarschaftshilfe“ auch in Niedersachsen Gestalt an. Es gibt bereits rollende Bürgerbusse und Vereine, die diese Idee noch verwirklichen wollen. Neben dem Land und der jeweiligen Kommune, die das Konzept (auch finanziell) unterstützen, werden überall aktive Mitglieder und Sponsoren benötigt, die sich für den Bürgerbusverein stark machen.

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